Kühlschrank richtig einstellen: Wie kalt er sein muss und was wohin gehört.
Die meisten Kühlschränke zeigen eine Stufe, aber keine Temperatur. Dieser Ratgeber zeigt, welche Temperatur Behörden und Verbraucherstellen empfehlen, wo es im Kühlschrank am kältesten ist, wie Sie richtig messen und welche Fehler die Temperatur nach oben treiben. Wählen Sie Ihr Land, dann sehen Sie nur, was die Stellen dort empfehlen.
- Obergrenze: Die Stellen nennen als Obergrenze 7 °C, für leicht Verderbliches empfehlen sie weniger als 5 °C.
- Deutschland: Das BfR empfiehlt höchstens 7 °C, besser unter 5 °C.
- Österreich: Die AGES nennt 1 bis 5 °C als optimal.
- Schweiz: Das BLV empfiehlt, Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte unter 5 °C zu lagern.
- Kälteste Stelle: meist die unterste Ablage über dem Gemüsefach. Dorthin gehören rohes Fleisch und roher Fisch. Tür und Gemüsefach sind wärmer.
- Stufe ist nicht Grad: Nur ein Thermometer zeigt, wie kalt es tatsächlich ist.
- Gefrierfach: −18 °C.
Für wen dieser Ratgeber ist
- Haushalte, die wissen möchten, ob ihr Kühlschrank richtig eingestellt ist
- Alle mit einem Zweitkühlschrank in Keller, Garage oder Ferienhaus
- Wer oft verreist und den Kühlschrank länger unbeaufsichtigt lässt
Für Gastronomie und Handel gelten andere Vorgaben. Sie stehen im Ratgeber Kühlraum überwachen. Für Medikamente im Kühlschrank gibt es einen eigenen Ratgeber: Medikamentenkühlschrank überwachen.
Wie kalt muss ein Kühlschrank sein?
Eine gesetzliche Temperatur für den Kühlschrank im Privathaushalt gibt es nicht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält ausdrücklich fest, dass es keine grundsätzliche Temperaturanforderung für die Lagerung im Haushalt gibt. Was es gibt, sind Empfehlungen. Sie liegen eng beieinander, aber nicht ganz gleich:
| Stelle | Empfehlung |
|---|---|
| BfR (Deutschland) | höchstens 7 °C, besser unter 5 °C |
| Verbraucherzentrale (Deutschland) | nicht wärmer als 7 °C, gemessen im oberen Fach |
| BZfE (Deutschland) | etwa 7 °C im mittleren Fach |
| AGES (Österreich) | 1 bis 5 °C |
| Konsument (Österreich) | idealerweise 5 bis 8 °C (2019), Durchschnitt etwa 7 °C (2012) |
| BLV (Schweiz) | Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte unter 5 °C |
| Kanton Aargau (Schweiz) | leicht Verderbliches bei höchstens 5 °C |
Die Zahl allein sagt wenig, wenn nicht klar ist, wo gemessen wird. Die Verbraucherzentrale bezieht ihre 7 °C auf das obere Fach, das BZfE auf das mittlere, Konsument auf den Durchschnitt. Das BfR verweist zusätzlich auf die WHO, nach der gekochte und leicht verderbliche Lebensmittel vorzugsweise unter 5 °C gelagert werden. Wer viel Fleisch, Fisch oder Reste lagert, ist mit dem tieferen Wert auf der sicheren Seite.
Für Hackfleisch gilt ein eigener Wert: Die Verbraucherzentrale und das BfR verweisen auf die Packungsangabe von 2 °C. Lässt sich das nicht einhalten, sollte Hackfleisch am Einkaufstag verbraucht werden.
Temperaturzonen: Was gehört wohin?
Kalte Luft sinkt nach unten. Deshalb ist es im Kühlschrank nicht überall gleich kalt. Die genaue Aufteilung hängt vom Modell ab und steht in der Gebrauchsanleitung. Die folgende Übersicht fasst zusammen, was BfR, BZfE, AGES und Konsument übereinstimmend nennen:
| Bereich | Geeignet für |
|---|---|
| Unterste Ablage über dem Gemüsefach | Die kälteste Stelle. Rohes Fleisch, Geflügel und roher Fisch, gut verpackt, damit nichts tropft. |
| Mittlere Ablagen | Milch und Milchprodukte. |
| Obere Ablage | Käse, Wurstwaren und zubereitete Speisen, abgedeckt. |
| Gemüsefach | Obst und Gemüse, die Kälte vertragen. Laut BZfE ist es hier zwei bis drei Grad wärmer als im Durchschnitt. |
| Tür | Die wärmste Stelle. Butter, Saucen, geöffnete Getränke und anderes, das wenig Kühlung braucht. |
| Kaltlagerzone (falls vorhanden) | Laut Verbraucherzentrale auf 0 bis 3 °C ausgelegt, für Fisch, Fleisch und Wurst oder, im feuchten Fach, für Salat, Obst und Gemüse. |
Nicht alles gehört in den Kühlschrank. Die AGES nennt Zitrusfrüchte, Bananen, Tomaten, Kartoffeln und Zwiebeln als Lebensmittel für einen kühlen, dunklen Ort ausserhalb des Kühlschranks. Bei Eiern sind sich die Stellen nicht einig: Konsument nennt die Tür, das BZfE das Mittelfach, weil es dort kälter ist.
Das BfR rät ausserdem, Lebensmittel abgedeckt oder in geschlossenen Behältern zu lagern, die AGES, Rohes und Gekochtes getrennt aufzubewahren.
Warum die Stufe am Regler keine Gradzahl ist
Viele Kühlschränke haben einen Drehregler mit Stufen statt einer Temperaturanzeige. Eine Stufe ist keine Gradangabe. Wie kalt es bei einer bestimmten Stufe wird, hängt vom Gerät, vom Füllstand und von der Raumtemperatur ab. Konsument rät, den Regler mit Blick auf die Umgebungstemperatur einzustellen. Welche Richtung kälter bedeutet, steht in der Gebrauchsanleitung.
Auch eine eingebaute Anzeige zeigt nur den Wert an der Stelle ihres Fühlers. Nach einer Umfrage, die das BfR zitiert, hat nur etwa die Hälfte der Befragten überhaupt eine Anzeige oder ein separates Thermometer im Kühlschrank.
Richtig messen mit dem Thermometer
- Ein Kühlschrankthermometer verwenden. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, im Zweifel nachzumessen.
- Den Ort passend zur Empfehlung wählen. Die Verbraucherzentrale misst im oberen Fach, das BZfE bezieht seine 7 °C auf das mittlere Fach.
- An mehreren Stellen messen. Das BfR rät, die Temperatur regelmässig an verschiedenen Stellen zu prüfen. So sehen Sie, wie gross der Unterschied zwischen oben, unten und Tür bei Ihrem Gerät ist.
- Nicht direkt nach dem Öffnen oder Einräumen ablesen. Dann ist die Luft im Kühlschrank kurzzeitig wärmer.
- Regler anpassen und erneut messen. Ändern Sie jeweils nur eine Stufe, damit Sie die Wirkung sehen.
Wissen Sie, wie kalt Ihr Zweitkühlschrank gerade ist?
Setup anfordern →Häufige Fehler
Tür zu oft oder zu lange offen
Das BfR und die AGES raten, die Tür nur kurz zu öffnen und gleich wieder zu schliessen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, nach einem grossen Einkauf alles auf einmal einzuräumen statt die Tür mehrmals zu öffnen.
Überfüllt
Ist der Kühlschrank zu voll, kann die kalte Luft nicht mehr zirkulieren, und die Temperatur steigt. Darauf weisen BfR, Verbraucherzentrale und Konsument hin. Konsument hält zugleich fest, dass ein gut gefüllter Kühlschrank effizienter kühlt als ein halb leerer, solange nichts dicht gedrängt steht.
Warme Speisen
Die Verbraucherzentrale rät aus Energiegründen, Speisen vollständig abkühlen zu lassen, bevor sie in den Kühlschrank kommen. Aus Sicht der Lebensmittelsicherheit sollen Reste aber nicht lange herumstehen: Das BfR empfiehlt, sie innerhalb weniger Stunden auf unter 7 °C abzukühlen und grössere Mengen auf flache Schalen zu verteilen. Die AGES rät, Gekochtes in kleinen Portionen rasch abzukühlen, etwa im kalten Wasserbad, und dann zu kühlen. Reste sollten laut BfR innerhalb von zwei bis drei Tagen verbraucht werden.
Undichte Türdichtung
Eine Dichtung, die nicht richtig schliesst, lässt warme Luft hinein. Die Verbraucherzentrale schlägt einen einfachen Test vor: einen Streifen Papier in die Tür klemmen. Lässt er sich leicht herausziehen, sollte die Dichtung ersetzt werden. Konsument rät, die Dichtungen regelmässig zu reinigen.
Eisschicht und ungünstiger Standort
Geräte ohne Abtauautomatik sollten laut BfR regelmässig abgetaut werden. Nach der Energieberatung des Kantons Aargau erhöht schon eine Eisschicht von fünf Millimetern den Stromverbrauch um etwa 30 Prozent. Die Verbraucherzentrale rät, den Kühlschrank nicht neben Herd, Heizung oder in die Sonne zu stellen.
Energie oder Sicherheit?
Jedes Grad kälter kostet Strom. Die Verbraucherzentrale nennt etwa 6 Prozent mehr Verbrauch pro Grad, die Energieberatung des Kantons Aargau etwa 10 Prozent. Die Werte sind Schätzungen und hängen vom Gerät ab.
Wärmer einzustellen ist aber nicht beliebig möglich. Das BfR beschreibt den Unterschied so: Wird ein Kühlschrank von 4 °C um bis zu 2 °C wärmer gestellt, beeinflusst das Sicherheit und Qualität der meisten Lebensmittel kaum. Wird er dagegen von 7 °C aus um bis zu 2 °C angehoben, können Lebensmittel schneller verderben und sich Krankheitserreger vermehren. Das heisst: Unnötig kalt muss es nicht sein, über 7 °C sollte es aber nicht gehen.
Gefrierfach und Tiefkühler: −18 °C
Für das Gefrierfach oder den Tiefkühler nennen BfR, Verbraucherzentrale und AGES −18 °C. Nach der deutschen Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel (TLMV) müssen tiefgefrorene Lebensmittel mindestens −18 °C haben. Die AGES empfiehlt −18 °C oder kälter, die Verbraucherzentrale bezeichnet −18 °C als optimal. Zum Einfrieren frischer Lebensmittel braucht es laut Verbraucherzentrale ein Vier-Sterne-Fach. Fächer mit einem bis drei Sternen eignen sich nur, um bereits Gefrorenes kurz zu lagern.
Was bei einem Stromausfall mit dem Gefriergut gilt, steht im Ratgeber Tiefkühltruhe bei Stromausfall.
Österreich: AGES und Konsument
Was die Stellen sagen
- AGES: Optimal sind 1 bis 5 °C. Unter 5 °C wachsen die meisten Keime langsamer oder gar nicht. Am kältesten ist es über dem Gemüsefach, dorthin gehören Fleisch und Fisch. Gemüsefach und Tür gehören zu den wärmsten Bereichen. Für das Tiefkühlgerät empfiehlt die AGES −18 °C oder kälter.
- Konsument (VKI): Nennt 5 bis 8 °C als ideale Temperatur (2019) und rät in einem älteren Beitrag (2012) zu einer Durchschnittstemperatur von etwa 7 °C. Dann liegen oben und im Gemüsefach rund 9 °C an, unten rund 4 °C.
Die beiden Stellen empfehlen nicht dasselbe: Der Bereich der AGES liegt deutlich tiefer. Beides sind Empfehlungen und keine Vorschriften für Privathaushalte.
Deutschland: BfR, Verbraucherzentrale und BZfE
Was die Stellen sagen
- BfR: Kühlschrank auf höchstens 7 °C einstellen, besser unter 5 °C. Rohes Fleisch, Geflügel und Fisch gehören ins unterste Fach über dem Gemüsefach, nahe der Rückwand, oder in ein 0-°C-Fach.
- Verbraucherzentrale: Nicht wärmer als 7 °C im oberen Fach. Wer oft Hackfleisch lagert, kann den Kühlschrank auf 2 °C stellen. Jedes Grad kälter erhöht den Stromverbrauch um etwa 6 Prozent.
- BZfE: Etwa 7 °C im mittleren Fach. Dann ist die unterste Ablage die kälteste Stelle, das Gemüsefach ist zwei bis drei Grad wärmer als der Durchschnitt, die Tür am wärmsten.
Das sind Empfehlungen und keine Vorschriften für Privathaushalte. Verbindlich ist die −18 °C für tiefgefrorene Lebensmittel nach der TLMV.
Schweiz: BLV und Kantone
Was die Stellen sagen
- BLV: Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte im Kühlschrank unter 5 °C lagern. Verderbliche Lebensmittel und Reste kühl aufbewahren, gekühlte Produkte nach dem Einkauf sofort in den Kühlschrank.
- Kanton Aargau, Energieberatung: Schnell verderbliche Lebensmittel bei höchstens 5 °C lagern. Im Tiefkühler genügen −18 °C.
- Kanton Zürich, Kantonales Labor: Für die meisten Produkte gelten höchstens 5 °C, Tiefgekühltes bei −18 °C oder kälter. Die Seite richtet sich vor allem an Lebensmittelbetriebe.
Die Schweizer Stellen nennen 5 °C und liegen damit tiefer als die 7 °C, die in Deutschland als Obergrenze gelten. Für Privathaushalte sind es Empfehlungen und keine Vorschriften.
Wo die Handkontrolle Lücken lässt
- Zweitkühlschrank in Keller oder Garage. Dort schauen Sie selten nach. In kalten Räumen kommt ein weiteres Problem dazu: Laut Konsument sind Geräte der Klimaklasse N für 16 bis 32 °C Raumtemperatur ausgelegt, Geräte der Klasse SN für 10 bis 32 °C. Wird es kälter, kann bei Kombigeräten das Gefrierfach antauen.
- Ferienhaus. Der Kühlschrank läuft oft wochenlang, ohne dass jemand nachsieht. Mehr dazu im Ratgeber Ferienhaus überwachen.
- Urlaub. Ein Defekt oder eine offene Tür am ersten Tag fällt erst bei der Rückkehr auf.
- Sommer und Hitze. Steigt die Raumtemperatur, muss das Gerät mehr leisten. Eine schwache Dichtung fällt dann stärker ins Gewicht.
- Keine Aufzeichnung. Ein Thermometer zeigt den Moment, nicht den Verlauf. Ob es nachts oder während Ihrer Abwesenheit warm war, sehen Sie nicht.
Was ein Sensor ergänzt
Ein Sensor misst rund um die Uhr Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit, meldet sich bei den von Ihnen bestimmten Personen per App und E-Mail, sobald die Temperatur Ihre Grenze verlässt, und schreibt jede Abweichung in ein fortlaufendes, zeitgestempeltes Protokoll. Wo sinnvoll, lässt sich zusätzlich ein Tür- oder Öffnungskontakt nutzen. Die Sensoren werden aufgeklebt, ohne Bohren und ohne Kabel.
Wichtig: Frigo misst die Lufttemperatur am Ort des Sensors und nicht die Temperatur der Lebensmittel. Es kühlt nichts und regelt den Kühlschrank nicht. Platzieren Sie den Sensor dort, wo Sie auch das Thermometer hinlegen würden, und legen Sie die Grenze passend zu diesem Ort fest.
Fällt der Strom aus, läuft die Verbindungseinheit mit ihrer eingebauten Batterie rund vier Stunden weiter. In dieser Zeit misst Frigo weiter und meldet, wenn die Temperatur Ihre Grenze verlässt, sofern das Mobilfunknetz verfügbar ist. Ist die Batterie leer, meldet Frigo, dass die Verbindungseinheit keine Daten mehr sendet. Die Sensoren speichern keine Messwerte, für diese Zeit fehlen deshalb Daten. Neue Messwerte kommen, sobald die Verbindungseinheit wieder Strom hat. Sendet ein Sensor oder die Verbindungseinheit keine Daten mehr, meldet Frigo das an die benannten Personen.
Wie das System aufgebaut ist, steht unter Wie funktioniert Frigo?.
Vier Dinge, die Sie je Gerät festlegen sollten
- den Ort im Kühlschrank, an dem gemessen wird
- die Grenze, ab der ein Alarm kommt, passend zur Empfehlung in Ihrem Land
- wer benachrichtigt wird, auch nachts und im Urlaub
- wer vor Ort nachsieht und was dann zu tun ist
Häufige Fragen
Wie kalt sollte ein Kühlschrank sein?
Höchstens 7 °C, für leicht verderbliche Lebensmittel besser unter 5 °C. So empfiehlt es das BfR in Deutschland. Die AGES in Österreich nennt 1 bis 5 °C als optimal, das BLV in der Schweiz empfiehlt für Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte unter 5 °C. Eine gesetzliche Vorgabe für Privathaushalte gibt es nicht.
Wo ist es im Kühlschrank am kältesten?
Meist auf der untersten Ablage direkt über dem Gemüsefach. Dorthin gehören rohes Fleisch, Geflügel und roher Fisch. Tür und Gemüsefach sind die wärmsten Bereiche. Die genaue Aufteilung steht in der Gebrauchsanleitung Ihres Geräts.
Welche Stufe muss ich am Kühlschrank einstellen?
Das lässt sich nicht allgemein sagen. Eine Stufe ist keine Gradangabe, und wie kalt es bei einer Stufe wird, hängt von Gerät, Füllstand und Raumtemperatur ab. Messen Sie mit einem Thermometer nach und passen Sie den Regler schrittweise an.
Wo lege ich das Thermometer hin?
Die Verbraucherzentrale empfiehlt das obere Fach, das BZfE bezieht seinen Richtwert auf das mittlere Fach. Das BfR rät, an verschiedenen Stellen zu messen. Lesen Sie nicht direkt nach dem Öffnen oder Einräumen ab.
Spart ein wärmer eingestellter Kühlschrank Strom?
Ja. Die Verbraucherzentrale nennt etwa 6 Prozent weniger Verbrauch pro Grad, die Energieberatung des Kantons Aargau etwa 10 Prozent. Über 7 °C sollte es nach dem BfR aber nicht gehen, weil Lebensmittel dann schneller verderben können.
Misst Frigo die Temperatur der Lebensmittel?
Nein. Frigo misst die Lufttemperatur am Ort des Sensors, nicht die Temperatur der Lebensmittel, und ersetzt weder Ihre eigene Einschätzung noch die Hinweise des Herstellers oder der Behörden.
Quellen
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Korrektes Kühlen von Lebensmitteln im Privathaushalt (Fragen und Antworten, 13.2.2023, Deutschland)
- Verbraucherzentrale: Lebensmittel sicher einkaufen und lagern (Stand 1.12.2025, Deutschland)
- Verbraucherzentrale: So finden Sie den passenden Kühlschrank (Stand 21.9.2026, Deutschland)
- Verbraucherzentrale: Strom sparen im Haushalt (Stand 20.8.2026, Deutschland)
- Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Richtig lagern (Stand 20.2.2025, Deutschland)
- AGES: Sicher kochen (aktualisiert 21.7.2025, Österreich)
- Konsument (VKI): Kühlschränke richtig kühlen (27.6.2019, Österreich)
- Konsument (VKI): Kühlen und gefrieren (21.6.2012, Österreich)
- Konsument (VKI): Kühlgerät im ungeheizten Keller (25.10.2017, Österreich)
- Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV): Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln (ohne Datumsangabe, abgerufen Oktober 2026, Schweiz)
- Kanton Aargau, energieberatungAARGAU: Energiespartipps Kochen (23.6.2025, Schweiz)
- Kanton Zürich, Kantonales Labor: Umgang mit Lebensmitteln (ohne Datumsangabe, abgerufen Oktober 2026, Schweiz)
Ihr Kühlschrank im Blick
Sehen Sie, wenn die Temperatur Ihre Grenze verlässt, auch beim Zweitkühlschrank im Keller und im Ferienhaus, und haben Sie den Verlauf automatisch.
Zum privaten Einsatz →Dieser Beitrag ist eine Orientierung und keine Rechtsberatung und keine gesundheitliche Beratung. Er gibt Empfehlungen von Behörden und Verbraucherstellen wieder, die sich unterscheiden können. Massgeblich sind die geltenden Vorschriften, die Hinweise der zuständigen Behörden und die Angaben des Herstellers Ihres Geräts. Frigo misst die Lufttemperatur am Ort des Sensors, nicht die Temperatur der Lebensmittel, und kühlt oder regelt nichts. Alarme setzen eine funktionierende Verbindung voraus. Bei einem Stromausfall läuft die Verbindungseinheit mit eingebauter Batterie rund vier Stunden weiter, danach meldet Frigo, dass die Verbindungseinheit keine Daten mehr sendet. Stand der Quellen: Oktober 2026.