Gemälde beschweren sich nicht über trockene Luft. Frigo schon.
Ausstellungsräume, Vitrinen, Depots und Archive: Die Objekte darin brauchen stabile Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht. Frigo zeichnet alle drei laufend auf und informiert Ihr Team, sobald ein Wert seinen Bereich verlässt – ohne Kabel und ohne Bohren in historischen Mauern.
Ausstellungsräume · Vitrinen · DepotsKlima & LichtNachweise für Leihgeber & Versicherer
Beispielhafte Darstellung. Licht wird dort gemessen, wo es zählt, und pro Standort aktiviert.
Objekte leiden unter Schwankungen. Frigo zeigt sie.
Holz, Papier, Leinwand und Textilien reagieren auf Veränderung: Luftfeuchtigkeit, die täglich schwankt, schadet mehr als ein Wert, der leicht daneben, aber stabil ist. Frigo zeichnet jeden Messwert auf – so sehen Sie, wie stabil ein Raum wirklich ist, nicht nur, ob er eine Grenze überschritten hat.
Ausstellungsräume
Besucher bringen Wärme und Feuchtigkeit. An vollen Tagen sehen Sie genau, wann und wie stark sich das Klima bewegt.
Vitrinen
Ein flacher Streifen passt in jede Vitrine. Derselbe Streifen kann zeigen, wann eine Vitrine geöffnet wurde – und was das mit ihrem Mikroklima gemacht hat.
Depots & Lager
Die Räume, die wochenlang niemand betritt. Laufende Messwerte und ein Alarm, wenn etwas abweicht – Tag, Nacht und Wochenende.
Archive & Bibliotheken
Papier und Einbände brauchen trockene, stabile Luft. Frigo zeigt steigende Feuchtigkeit, lange bevor Schimmel eine Chance hat.
Lichtempfindliche Werke
Derselbe Streifen misst Licht, wo es zählt – Arbeiten auf Papier, Textilien, Fotografien –, pro Standort aktiviert.
Leihgaben & Ausstellungen
Für ein- und ausgehende Leihgaben: ein lückenloses Protokoll der Bedingungen in jedem Raum, bereit zum Teilen.
Gleicher Durchschnitt. Ganz anderes Risiko.
Beide Räume liegen diesen Monat im Schnitt bei 50 % rF. Der eine hält sich innerhalb weniger Prozent. Der andere schwankt jeden Tag – wenn die Heizung taktet, die Sonne auf die Fenster scheint und Besucher kommen und gehen.
Ein Monatsdurchschnitt verdeckt das. Frigo zeigt die tägliche Schwankung – die Zahl, die Ihnen sagt, in welchem Raum Ihre Objekte wirklich leben.
Beispielhafte Darstellung. Relative Luftfeuchtigkeit, 1.–30. September.
Die Fragen, die Sie stellen würden. Vorab beantwortet.
Bevor etwas in einen Saal oder eine Vitrine kommt, will die Konservierung wissen, was es berührt, was es misst und was mit den Daten passiert. Hier die kurzen Antworten.
Braucht es Kabel oder Bohrungen?
Nein. Die Sensoren sind kabellos, batteriebetrieben und werden aufgeklebt. Nichts wird in historische Mauern gebohrt, keine Kabel durch die Säle.
Kann der Sensor in eine Vitrine?
Ja. Der Sensor ist ein flacher Streifen, der innen an der Vitrine klebt – nie am Objekt selbst.
Misst er Licht?
Wo es zählt. Derselbe Streifen kann die Beleuchtungsstärke messen. Wir aktivieren das pro Standort, für Räume und Vitrinen mit lichtempfindlichen Werken.
Greift es auf unser Netzwerk zu?
Nein. Die Sensoren kommunizieren mit der eigenen Konnektivitäts-Einheit von Frigo, die über eine eigene Verbindung läuft. Nichts wird in Ihr Netzwerk eingebunden.
Wo werden die Daten gehostet?
In der EU. Messwerte, Alarme und Berichte werden auf EU-Infrastruktur gespeichert. Ihr Team öffnet alles im Browser.
Wir haben mehrere Gebäude und Depots.
Genau dafür. Räume und Vitrinen sind nach Standort, Gebäude und Etage gruppiert – das Museum und jedes Depot in einem Konto, in einer Ansicht.
Wenn ein Leihgeber fragt, ist es ein Export.
Leihverträge, Facility Reports und Versicherer fragen nach den Bedingungen, unter denen ein Objekt war. Frigo speichert jeden Messwert und hält jede Abweichung mit Beginn, Ende und Dauer fest – ein lückenloses Klima- und Lichtprotokoll mit Zeitstempel für jeden Raum und jede Vitrine.
Ein Monatsbericht pro Gerät ist inklusive, häufigere Berichte lassen sich dazubuchen. Frigo AI ergänzt eine kurze Zusammenfassung in Klartext, die wiederkehrende Muster aufzeigt – etwa einen Saal, der jeden Sonntag feucht wird.
Nach Raum & Vitrine
| Raum | Ø Temp. | rF min–max | Ø Licht | Abweichungen |
|---|---|---|---|---|
| Saal 1 | 20,8 °C | 46–53 % | 142 lux | 0 |
| Saal 2 | 21,1 °C | 47–57 % | 118 lux | 2 · sonntags |
| Vitrine 4 | 20,4 °C | 48–51 % | 48 lux | 0 |
| Depot A | 18,9 °C | 47–50 % | — | 0 |
| Archiv | 17,6 °C | 41–45 % | — | 0 |
Alle Räume und Vitrinen lagen im September fast durchgehend im Bereich. Saal 2 lag an zwei Sonntagnachmittagen, zu den besucherstärksten Zeiten, über 55 % rF. Vitrine 4 hielt ihr Mikroklima den ganzen Monat innerhalb von 3 % rF.
Diese Woche montiert. Diese Woche überwacht.
Sensoren aufkleben
Einer pro Saal, Vitrine, Depotraum oder Archiv. Aufkleben – kein Bohren, keine Kabel, die Säle bleiben offen.
Konnektivität einstecken
Mindestens eine Einheit pro Gebäude, in eine normale Steckdose. Sie verbindet alle Sensoren, ohne Ihr Netzwerk zu berühren.
Grenzwerte und Empfänger festlegen
QR-Code scannen, Raum oder Vitrine benennen, Grenzwerte setzen – für ein Depot zum Beispiel 45–55 % Luftfeuchtigkeit – und bestimmen, wer benachrichtigt wird: Konservierung, Facility Management oder beide. Messwerte und Protokoll starten am selben Tag.
Jede neue Installation startet mit einer 14-tägigen Evaluationsphase.
Erzählen Sie uns von Ihrer Sammlung.
Welche Säle, Vitrinen, Depots und Archive – und an wie vielen Standorten. Mehr brauchen wir nicht, um Ihnen einen passenden Aufbau vorzuschlagen.
Konkreter Aufbau · Preis schriftlich · Unverbindlich
ab 14 € / Sensor / Monat
Hardware im Abo inklusive
Konnektivität (eine pro Standort) 10 € / Monat
SMS-Alarme als Add-on
14-tägige Evaluationsphase
Preise in CHF, EUR oder GBP · Alle Preise