Wie funktioniert Frigo? Vom Sensor zum Alarm in vier Schritten.
Frigo überwacht Räume und Geräte, in denen eine Abweichung teuer wird: Kühlräume, Tiefkühler, Medikamentenlager, Serverräume, Vitrinen. Dieser Ratgeber erklärt, wie das System aufgebaut ist, was es misst, wer wann benachrichtigt wird und was es bewusst nicht tut.
- Sensoren zum Aufkleben messen Temperatur und Luftfeuchte rund um die Uhr, ohne Umbau und ohne Kabel.
- Bei Überschreitung der von Ihnen gesetzten Grenzen werden die genannten Empfänger per App und E-Mail benachrichtigt.
- Jede Messung und jede Abweichung wird mit Zeitstempel aufgezeichnet und als PDF-Bericht bereitgestellt.
- Frigo überwacht nur. Es kühlt oder heizt nichts und ersetzt weder das überwachte Gerät noch ein Audit.
Der Ablauf in vier Schritten
Frigo arbeitet als Kreislauf: erkennen, warnen, dokumentieren, verbessern. Damit das funktioniert, braucht es vier Dinge.
1Sensor anbringen
Die Sensoren werden mit Klebestreifen befestigt, zum Beispiel im Kühlraum, im Tiefkühler, im Medikamentenschrank oder in der Vitrine. Es braucht keinen Umbau und keine Verkabelung. Die Installation dauert pro Sensor unter fünf Minuten.
2Verbindung herstellen
Die Sensoren senden per LoRaWAN, einem Funknetz mit geringem Stromverbrauch und grosser Reichweite. Für jede Installation wird Frigo-Konnektivität benötigt. In den meisten Standorten genügt eine Einheit, grössere Standorte können mehrere brauchen. Die Reichweite hängt vom Gebäude und der Umgebung ab.
3Grenzwerte und Empfänger festlegen
Sie legen pro Sensor eine obere und untere Grenze fest und bestimmen, wer benachrichtigt wird. Das kann das Küchenteam, die Apothekerin, der Haustechniker oder Sie selbst sein. Benachrichtigungen kommen per App und E-Mail, SMS ist als Zusatz buchbar.
4Überwachen, dokumentieren, verbessern
Sobald bei der Plattform ein Wert ausserhalb der Grenze ankommt, geht der Alarm an die genannten Empfänger. Die Werte stehen im Browser sowie in der iOS- und Android-App. Frigo hält jede Messung und jede Abweichung mit Beginn, Ende und Dauer fest und erzeugt automatisch PDF-Berichte. Frigo AI schreibt dazu pro Sensor eine kurze Zusammenfassung in Klartext: Was ist passiert, was driftet, was braucht Aufmerksamkeit.
Was Frigo misst
- Temperatur und relative Luftfeuchte als Standardmessung
- Türkontakt und Lichtmessung, wo sie sinnvoll sind
- Gemessen wird am Ort des Sensors, zum Beispiel die Lufttemperatur im Gerät, nicht die Kerntemperatur von Waren oder Medikamenten
Was Frigo nicht tut
- Es kühlt und heizt nicht. Frigo greift nicht in das überwachte Gerät ein, es meldet nur.
- Es ersetzt kein Gerät. Ein defekter Kühlschrank bleibt defekt, aber Sie erfahren es sofort.
- Es ist keine Zertifizierung. Frigo unterstützt Ihre Eigenkontrolle und Dokumentation und ersetzt kein Audit und keine behördliche Kontrolle.
Wofür Frigo eingesetzt wird
Jeder Einsatz hat eine eigene Seite mit Beispielen, Fragen und Ablauf.
| Einsatz | Typische Orte |
|---|---|
| Gastronomie & Hotellerie | Kühlräume, Küchen, Bars, Buffets, Weinkeller |
| Apotheke & Gesundheitswesen | Medikamentenlager, Abgabestellen, Labore |
| Logistik | Lager, Laderampen, Kühl- und Warmkette, Fahrzeuge |
| IT & Facility Management | Serverräume, Netzwerkschränke, Technikräume, Archive |
| Museen & Sammlungen | Galerien, Vitrinen, Depots (Temperatur, Feuchte, Licht) |
| Frigo Hunt (Jäger) | Wildkühlung, Kühlschrank und Tiefkühler |
| Privat | Gefriertruhen, Kühlschränke, Wein- und Vorratskeller, Ferienhäuser |
Einen Überblick über alle Einsatzbereiche finden Sie unter Alle Branchen.
Sagen Sie uns, was Sie überwachen möchten. Wir stellen Ihr Setup zusammen.
Setup anfordern →Was kostet Frigo?
Sensoren, Software und Berichte sind in einem monatlichen Abo enthalten. Es gibt keinen Hardwarekauf, und Ersatz von Sensoren ist im Abo eingeschlossen. Das Sensor-Abo kostet ab CHF 14 pro Sensor und Monat bei 24 Monaten Laufzeit (CHF 19 bei 12 Monaten), dazu kommt die Konnektivität mit CHF 10 pro Einheit und Monat. Bei höheren Mengen sinkt der Preis pro Sensor. Auf ausgewählten Paketen gibt es einen Testzeitraum von 14 Tagen. Die Preise gelten mit Stand Oktober 2026, die aktuellen stehen auf der Preisseite.
Wer betreibt Frigo?
Frigo wird aus der Schweiz von der AMCO Trade & Finance AG betrieben und auf EU-Infrastruktur gehostet. Der Kontakt läuft über das Kontaktformular.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Installation?
Pro Sensor unter fünf Minuten. Die Sensoren werden aufgeklebt, es braucht weder Umbau noch Verkabelung.
Wer bekommt den Alarm?
Alle Empfänger, die Sie für den Sensor benannt haben. Die Benachrichtigung kommt per App und E-Mail, SMS ist ein Zusatz.
Kühlt oder regelt Frigo mein Gerät?
Nein. Frigo ist ein Überwachungssystem. Es meldet, greift aber nicht in das überwachte Gerät ein.
Ersetzt Frigo mein HACCP-Konzept oder ein Audit?
Nein. Frigo unterstützt Eigenkontrolle und Dokumentation durch Messung, Alarm und automatische Aufzeichnung. Es ist keine Zertifizierung und ersetzt keine behördliche Kontrolle.
Kann ich mehrere Standorte überwachen?
Ja. Frigo bietet einen Arbeitsbereich für mehrere Standorte mit rollenbasiertem Zugriff, im Browser sowie in der iOS- und Android-App.
Was kostet Frigo?
Das Sensor-Abo kostet ab CHF 14 pro Sensor und Monat bei 24 Monaten Laufzeit, dazu kommt die Konnektivität mit CHF 10 pro Einheit und Monat. Aktuelle Preise stehen auf der Preisseite.
Bereit für den ersten Sensor?
Sagen Sie uns, was Sie überwachen möchten, und wir stellen Ihr Setup zusammen.
Setup anfordern → Preise ansehenDieser Beitrag beschreibt die Funktionsweise von Frigo. Frigo unterstützt Eigenkontrolle und Dokumentation, ist keine Zertifizierung und ersetzt weder eine behördliche Kontrolle noch ein Audit. Messung, Verbindung und Benachrichtigung hängen von Stromversorgung, Funkabdeckung, Internet und Endgeräten ab. Preise und Leistungsumfang können sich ändern, massgeblich ist die Preisseite.