Serverraum überwachen: Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit gelten?
In vielen Betrieben steht der Server im Nebenraum, im Keller oder als Schrank im Büro. Fällt dort das Klimagerät aus, merkt es oft niemand, bis die IT stillsteht. Dieser Ratgeber zeigt, welche Bereiche für Temperatur und Luftfeuchtigkeit empfohlen werden, wo Sie richtig messen und was die deutschen IT-Grundschutz-Bausteine dazu sagen.
- Temperatur: ASHRAE empfiehlt für die Geräteklassen A1 bis A4 eine Temperatur von 18 bis 27 °C an der Luft, die in die Geräte einströmt. Das ist eine Empfehlung, keine Vorschrift.
- Feuchte: Empfohlen ist ein Taupunkt zwischen −9 und 15 °C bei höchstens 70 % relativer Feuchte, ohne Kondensation.
- Messort: Die Werte beziehen sich auf den Lufteinlass der Geräte, nicht auf die Raumluft irgendwo im Raum.
- Massgeblich für Ihr Gerät: die Grenzwerte im Datenblatt des Herstellers.
- BSI: Für Serverräume verlangt der Baustein INF.2, Temperatur und Feuchte so aufzuzeichnen, dass Überschreitungen rückwirkend erkennbar sind.
- Frigo bei Stromausfall: Die Verbindungseinheit läuft mit eingebauter Batterie rund vier Stunden weiter.
Für wen dieser Ratgeber ist
- KMU, Praxen und Kanzleien mit eigenem Serverraum oder Serverschrank
- Büros mit Netzwerkschrank, Switches oder kleinem Server im Nebenraum
- Haustechnik und Facility Management, die Technikräume betreuen
Für Rechenzentren gelten weitergehende Anforderungen, etwa der vollständige BSI-Baustein INF.2. Dieser Ratgeber richtet sich an kleinere Räume und Schränke, in denen niemand ständig arbeitet.
Welche Werte empfiehlt ASHRAE?
Die zentrale Orientierung, auf die sich auch das US-Energieministerium stützt, stammt vom technischen Komitee TC 9.9 der US-amerikanischen Fachgesellschaft ASHRAE. Ihre «Thermal Guidelines for Data Processing Environments» (5. Ausgabe, 2021) unterscheiden zwei Arten von Bereichen:
- Empfohlener Bereich (Recommended): der Bereich, auf den Rechenzentren für hohe Zuverlässigkeit und energieeffizienten Betrieb ausgelegt und betrieben werden sollen.
- Zulässige Bereiche (Allowable) nach Klassen A1 bis A4: die Grenzen, innerhalb derer die Hersteller ihre Geräte auf Funktion testen. Das US-Energieministerium weist darauf hin, dass diese Grenzen die Funktion abdecken, nicht die Zuverlässigkeit.
| Bereich | Temperatur am Lufteinlass | Feuchte (nicht kondensierend) |
|---|---|---|
| Empfohlen, A1 bis A4 | 18 bis 27 °C | Taupunkt −9 bis 15 °C, höchstens 70 % rF (bzw. 50 % rF, siehe unten) |
| Zulässig A1 | 15 bis 32 °C | bis Taupunkt 17 °C und 80 % rF |
| Zulässig A2 | 10 bis 35 °C | bis Taupunkt 21 °C und 80 % rF |
| Zulässig A3 | 5 bis 40 °C | bis Taupunkt 24 °C und 85 % rF |
| Zulässig A4 | 5 bis 45 °C | bis Taupunkt 24 °C und 90 % rF |
Für alle vier zulässigen Klassen liegt die untere Feuchtegrenze bei einem Taupunkt von −12 °C beziehungsweise 8 % rF, je nachdem, welcher Wert mehr Feuchte bedeutet. Quelle der Werte ist die Referenzkarte von ASHRAE TC 9.9 zur Ausgabe 2021. Für sehr dicht bestückte Server führt ASHRAE eine eigene Klasse H1 mit engerem Bereich.
Warum die Feuchte als Taupunkt angegeben ist
ASHRAE gibt die Feuchte als Kombination aus Taupunkt und relativer Feuchte an. Der Taupunkt steht für die Wassermenge in der Luft, die relative Feuchte hängt zusätzlich von der Temperatur ab. Dieselbe relative Feuchte kann deshalb je nach Temperatur innerhalb oder ausserhalb des Bereichs liegen. Ein Sensor, der Temperatur und relative Feuchte misst, liefert beide Grössen, aus denen sich der Taupunkt ergibt.
Welche Klasse für Ihre Geräte gilt
Das steht im Datenblatt des Herstellers. Auch das BSI verweist für kleine Technikräume auf die Grenzen in den Datenblättern der dort betriebenen Geräte. Bandlaufwerke brauchen laut ASHRAE ein stabileres und engeres Klima als die übrigen Geräte.
Wo messen: am Lufteinlass, nicht irgendwo im Raum
Die ASHRAE-Bereiche gelten für die Luft, die in die IT-Geräte einströmt. Der Rechenzentrumsleitfaden des US-Energieministeriums empfiehlt deshalb Temperatur- und Feuchtesensoren am Lufteinlass der Geräte, in den von ASHRAE vorgegebenen Höhen. Bei einem Rack ist das die Seite, an der die Geräte Luft ansaugen, häufig die Vorderseite. Prüfen Sie die Luftrichtung Ihrer Geräte.
IT-Geräte setzen ihre elektrische Leistung in Wärme um, hinten tritt deshalb erwärmte Luft aus. Ein Sensor an der Rückseite oder unter der Decke zeigt also nicht den Wert, an dem sich die Empfehlung orientiert. Der Leitfaden sieht zusätzlich vor, Temperatur und Feuchte an der Zuluft jedes Klimageräts zu überwachen.
Merken Sie es, wenn das Klimagerät am Samstag ausfällt?
Setup anfordern →Was passiert bei zu warm, zu feucht, zu trocken?
| Zustand | Was die Quellen sagen |
|---|---|
| Zu warm | Liegen Temperatur oder Feuchte ausserhalb der Herstellergrenzen, können Komponenten fehlerhaft arbeiten oder ausfallen (BSI). Schon oberhalb des empfohlenen Bereichs können die Serverlüfter laut US-Energieministerium schneller drehen und mehr Strom brauchen. |
| Zu feucht | Alle ASHRAE-Bereiche gelten nur ohne Kondensation. Zeigt ein Test mit Kupfer- und Silberproben korrosive Schadstoffe in der Luft, rät ASHRAE, die relative Feuchte bei 50 % oder darunter zu halten. |
| Zu trocken | Bei sehr trockener Luft steigt das Risiko elektrostatischer Aufladung. Laut der von ASHRAE zitierten Forschung ist der Anstieg zwischen 25 % und 8 % rF gering. ASHRAE nennt als Mindestanforderungen ableitfähiges oder geerdetes Mobiliar und ein geerdetes Armband bei Arbeiten an der Hardware. |
Elektrostatische Entladungen können empfindliche Bauteile beschädigen oder zerstören, schreibt das BSI, und empfiehlt für Technikräume einen ableitfähigen Bodenbelag. ASHRAE weist darauf hin, dass Räume ohne ableitfähigen Boden, in denen Personen ohne ESD-Schuhe arbeiten, eventuell mehr Feuchte brauchen.
Was das BSI im IT-Grundschutz verlangt
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beschreibt im IT-Grundschutz-Kompendium (Edition 2023) zwei Bausteine, die hier relevant sind. Das Kompendium ist ein Standard des BSI und kein Gesetz. Ob es für Ihre Organisation verbindlich ist, hängt davon ab, ob Sie IT-Grundschutz anwenden oder vertraglich oder regulatorisch dazu verpflichtet sind. Bitte klären Sie das im Einzelfall. Das BSI ist eine deutsche Behörde. In Österreich und der Schweiz klären Sie bitte, welche Vorgaben für Ihre Organisation gelten.
INF.2 Rechenzentrum sowie Serverraum
- INF.2.A5 (Basis): Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit müssen innerhalb der vorgeschriebenen Grenzwerte liegen. Die Klimatisierung muss regelmässig gewartet werden. Temperatur und Feuchte müssen so aufgezeichnet werden, dass sich rückwirkend erkennen lässt, ob Grenzwerte überschritten wurden, und dass die Daten bei der Ursachensuche helfen.
- INF.2.A11 (Basis): Infrastruktur wie Leckageüberwachung, Klima-, Strom- und USV-Anlagen muss automatisch überwacht werden. In einem Serverraum sollen selten bediente Geräte eine Fernanzeige für Störungen haben, und die Verantwortlichen müssen zeitnah alarmiert werden.
- INF.2.A16 (Standard): Alle relevanten Klimawerte sollen ständig überwacht werden, bei Abweichungen soll automatisch alarmiert werden.
INF.5 Raum sowie Schrank für technische Infrastruktur
Für kleine Umgebungen, etwa einen Betrieb mit wenigen Arbeitsplätzen und einem Server in einem separaten Raum, genügt es laut BSI oft, statt INF.2 den Baustein INF.5 umzusetzen. Seine Anforderungen lassen sich auch auf einen Schrank übertragen, wenn kein eigener Raum möglich ist.
- INF.5.A10 (Standard): Temperatur und Feuchte sollen innerhalb der Grenzen aus den Datenblättern der Geräte liegen, mit einer ausreichend dimensionierten raumlufttechnischen Anlage.
- INF.5.A11 (Standard): Wasser-, Abwasser- und Heizungsleitungen sollen nicht durch den Raum führen.
- INF.5.A3 und A7 (Basis): Der Raum muss gegen unberechtigten Zutritt geschützt sein und darf nicht zweckentfremdet werden, etwa als Abstellraum.
Und die EN 50600?
Die Normenreihe EN 50600 behandelt Einrichtungen und Infrastrukturen von Rechenzentren. Das BSI nennt Teil 1 als Beschreibung allgemeiner Prinzipien für die Auslegung von Rechenzentren und richtet seine Definition von Rechenzentrum und Serverraum methodisch daran aus. Konkrete Klimawerte aus der Norm geben wir hier nicht wieder, weil wir den Normtext nicht frei einsehen konnten.
Wo die Kontrolle von Hand Lücken lässt
- Klimagerät fällt nachts oder am Wochenende aus. Ausfälle treten oft schleichend ein und werden ohne aktive Überwachung zu spät bemerkt, schreibt das BSI.
- Stromausfall. Mit dem Strom kann auch die Lüftung ausfallen. Ist sie danach nicht einsatzbereit, erwärmt sich der Raum, schreibt das BSI.
- Wasser und Leckage. Undichte Leitungen, Starkregen oder ein defektes Klimagerät können Wasser in den Raum bringen. Ein Temperatur- und Feuchtesensor erkennt Wasser am Boden nicht zuverlässig. Dafür gibt es eigene Leckagesensoren, die Frigo ebenfalls anbietet.
- Serverschrank im Büro. Der Schrank hängt am Klima des Büros. Ob die Werte im Schrank innerhalb der Datenblattgrenzen liegen, sehen Sie von aussen nicht.
- Tür offen, Raum zweckentfremdet. Der Raum dient als Lager, die Tür bleibt offen, Unbefugte haben Zutritt. Das BSI verlangt Zutrittsschutz und untersagt die Zweckentfremdung.
- Keine Aufzeichnung. Ohne Verlauf lässt sich nicht nachweisen, ob und wie lange Grenzwerte überschritten waren.
Was ein Sensor ergänzt
Ein Sensor misst rund um die Uhr Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit am Lufteinlass, meldet sich bei den von Ihnen bestimmten Personen per App und E-Mail, wenn ein Wert Ihre Grenze verlässt, und schreibt jede Abweichung mit Beginn, Ende und Dauer in ein fortlaufendes, zeitgestempeltes Protokoll. Ein monatlicher PDF-Report pro Sensor entsteht automatisch, exportieren können Sie jederzeit. Das unterstützt Ihre Dokumentation, etwa für die Aufzeichnung nach INF.2.A5. Ob es im Einzelfall genügt, legt Ihr Sicherheitskonzept fest. Wo sinnvoll, lässt sich zusätzlich ein Tür- oder Öffnungskontakt nutzen.
Die Sensoren werden aufgeklebt, ohne Bohren und ohne Kabel, und sind pro Sensor in unter fünf Minuten installiert. Die Verbindungseinheit braucht eine Steckdose und hat eine eigene Mobilfunkverbindung, ein WLAN ist nicht nötig. Sendet ein Sensor oder die Verbindungseinheit keine Daten mehr, meldet Frigo das an die benannten Personen.
Wichtig: Frigo misst die Luft am Ort des Sensors. Es kühlt nichts, regelt kein Klimagerät und verhindert keinen Ausfall. Es meldet früher und dokumentiert. Wasser am Boden erkennt nur ein eigener Leckagesensor.
Fällt der Strom aus, läuft die Verbindungseinheit mit ihrer eingebauten Batterie rund vier Stunden weiter. In dieser Zeit misst Frigo weiter und meldet, wenn ein Wert Ihre Grenze verlässt, sofern das Mobilfunknetz verfügbar ist. Ist die Batterie leer, meldet Frigo, dass die Verbindungseinheit keine Daten mehr sendet. Die Sensoren speichern keine Messwerte, für diese Zeit fehlen deshalb Daten. Neue Messwerte kommen, sobald die Verbindungseinheit wieder Strom hat. Fällt nur das Klimagerät aus, meldet Frigo ohne diese zeitliche Grenze.
Wie das System aufgebaut ist, steht unter Wie funktioniert Frigo?.
Vier Dinge, die Sie je Raum oder Schrank festlegen sollten
- den Messort am Lufteinlass des Racks oder Schranks
- die Grenzen für Temperatur und Feuchte, orientiert am Datenblatt der Geräte
- wer benachrichtigt wird, auch nachts und am Wochenende
- wer vor Ort nachsieht und was dann zu tun ist
Häufige Fragen
Welche Temperatur ist im Serverraum empfohlen?
ASHRAE TC 9.9 empfiehlt für die Geräteklassen A1 bis A4 eine Temperatur von 18 bis 27 °C an der Luft, die in die Geräte einströmt. Die zulässigen Bereiche je Klasse sind weiter, etwa 15 bis 32 °C für A1. Massgeblich für Ihr Gerät sind die Grenzwerte im Datenblatt des Herstellers.
Welche Luftfeuchtigkeit ist im Serverraum richtig?
Der empfohlene Bereich von ASHRAE liegt bei einem Taupunkt zwischen −9 und 15 °C und höchstens 70 % relativer Feuchte, ohne Kondensation. Zeigt ein Test korrosive Schadstoffe in der Luft, rät ASHRAE zu höchstens 50 % relativer Feuchte.
Wo sollte der Sensor im Serverraum hängen?
Am Lufteinlass der Geräte, bei einem Rack also dort, wo die Geräte Luft ansaugen, häufig vorne. Darauf beziehen sich die ASHRAE-Werte, und so empfiehlt es auch der Rechenzentrumsleitfaden des US-Energieministeriums. Hinten tritt erwärmte Luft aus.
Muss ich die Temperatur im Serverraum aufzeichnen?
Wenn Sie IT-Grundschutz anwenden, verlangt der BSI-Baustein INF.2 für Serverräume, Temperatur und Feuchte so aufzuzeichnen, dass sich Überschreitungen rückwirkend erkennen lassen. Für kleine Umgebungen genügt oft der Baustein INF.5, der die Einhaltung der Datenblattgrenzen empfiehlt. Ob das für Sie verbindlich ist, klären Sie bitte im Einzelfall.
Erkennt ein Feuchtesensor Wasserschäden?
Nicht zuverlässig. Er misst die Luftfeuchtigkeit, nicht Wasser am Boden. Für Leckagen gibt es eigene Leckagesensoren, die Frigo ebenfalls anbietet. Das BSI nennt die Leckageüberwachung ausdrücklich als Teil der automatischen Infrastrukturüberwachung.
Funktioniert Frigo bei einem Stromausfall?
Ja, für eine begrenzte Zeit. Die Verbindungseinheit hat eine eingebaute Batterie und läuft bei einem Stromausfall rund vier Stunden weiter. In dieser Zeit misst Frigo weiter und meldet, wenn ein Wert Ihre Grenze verlässt, sofern das Mobilfunknetz verfügbar ist. Ist die Batterie leer, meldet Frigo, dass die Verbindungseinheit keine Daten mehr sendet. Die Sensoren speichern keine Messwerte, für diese Zeit fehlen deshalb Daten. Neue Messwerte kommen, sobald die Verbindungseinheit wieder Strom hat. Fällt nur das Klimagerät aus, meldet Frigo ohne diese Begrenzung.
Quellen
- ASHRAE TC 9.9: 2021 Equipment Thermal Guidelines for Data Processing Environments, Reference Card (aus Thermal Guidelines, 5. Ausgabe, © 2021, 2024, USA, Englisch)
- U.S. Department of Energy, Federal Energy Management Program (FEMP): Best Practices Guide for Energy-Efficient Data Center Design (überarbeitet Juli 2024, USA, Englisch)
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): IT-Grundschutz-Baustein INF.2 Rechenzentrum sowie Serverraum (Edition 2023, Deutschland)
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): IT-Grundschutz-Baustein INF.5 Raum sowie Schrank für technische Infrastruktur (Edition 2023, Deutschland)
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): IT-Grundschutz-Kompendium, Edition 2023 (verfügbar seit 1.2.2023, abgerufen Oktober 2026, Deutschland)
Ihren Serverraum im Blick
Sehen Sie eine Abweichung, bevor die IT stillsteht, und haben Sie den Verlauf automatisch.
Zu IT & Facility Management →Dieser Beitrag ist eine Orientierung und keine Rechtsberatung. Er gibt Empfehlungen von Fachverbänden und Behörden wieder, die sich unterscheiden können. Massgeblich sind die für Sie geltenden Vorschriften, die Vorgaben der zuständigen Stellen und die Angaben der Gerätehersteller. Frigo misst die Luft am Ort des Sensors, kühlt nichts, regelt kein Klimagerät und verhindert keine Ausfälle. Alarme setzen eine funktionierende Verbindung voraus. Bei einem Stromausfall läuft die Verbindungseinheit mit eingebauter Batterie rund vier Stunden weiter, danach meldet Frigo, dass die Verbindungseinheit keine Daten mehr sendet. Stand der Quellen: Oktober 2026.